Selbstanalyse - Psychoanalyse - Verhaltenstherapie

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Pusteblume

Selbstanalyse - Psychoanalyse - Verhaltenstherapie

Beitrag von Pusteblume » So 28. Jan 2018, 23:57

Ein Thema, das mich sehr interessieren würde ist die Selbstanalyse. Bei der Psychoanalyse ist ja normalerweise immer eine zweite Person, der Psychotherapeut, anwesend. Wie ist das eigentlich, wenn man keine zweite Person hat? Kann man dann ebenfalls Psychoanalyse betreiben?

Die Psychoanalyse geht ja davon aus, dass im Menschen unterbewusste Prozesse ablaufen, die durch die Methode des Freien Assoziierens ins Bewusstsein rücken und dadurch klarer und bearbeitbar werden.

Spannenderweise ist es in der Verhaltenstherapie dann wieder so, dass der Therapeut auch wieder die Aufgabe stellt, ein Tagebuch zu führen, wo das eigene Verhalten analysiert wird.

Könnte man die Aufgabenstellungen bzw. Methoden aus der Verhaltenstherapie nicht dann auch wieder nutzen, um die eigenen Gedanken dahingehend in einem Tagebuch niederzuschreiben, so, dass es einerseits als Psychoanalyse und andererseits wieder als Verhaltenstherapie wirkt?

Theoretisch könnte aus diesem zwei Methoden und Vorgangsweise eine machen und die jeweilien Methoden und Ansichten kombinieren und daraus eine Selbstanalyse mittels Tagebuch machen.

Wie denkt ihr darüber? Was sagt ihr dazu?

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